• 1. Juli 2016

    Am 30. Juni ist die zweite Studie zum Fundraising in deutschen Krankenhäusern erschienen, die der Deutsche Fundraising Verband e.V. und die Unternehmensberatung Roland Berger gemeinsam herausgeben. Sie zeigt: Fundraising ist für Krankenhäuser ein Erfolgsmodell. Bereits über 60% aller Kliniken in Deutschland werben erfolgreich Spenden ein. Dabei profitieren sie von einem exzellenten Return on Investment von über 4:1, überschaubaren Kosten und geringen Risiken. Und das Fundraising in diesem Bereich wird noch weiter wachsen. Über drei Viertel aller Kliniken planen, in Zukunft Fundraising im eigenen Haus zu etablieren oder es weiter zu professionalisieren.

    Für die Studie wurden in einer Online-Befragung über 1.000 deutsche Kliniken mit mehr als 100 Betten angeschrieben. Die Studienteilnehmer spiegeln die deutsche Krankenhauslandschaft wieder, vertreten sind alle Träger und Versorgungsstufen. Zusätzlich wurden acht Fundraising-Experten in je einem qualitativen Interview befragt, deren Kliniken Fundraising seit über fünf Jahren betreiben. In der Studie wurde untersucht, inwieweit Fundraising flächendeckend in deutschen Kliniken durchgeführt wird und welche Ergebnisse und Erfolge dabei erzielt werden. Erstmalig können damit auch quantitative Aussagen für diesen Bereich getroffen werden. Die Studie gibt außerdem Handlungsempfehlungen, auch anhand passender Best Practice Beispiele, wie Hürden überwunden werden können und das volle Potential von Fundraising für ein Klinikum erschlossen werden kann.

    Die Studie wird in zwei Formaten veröffentlicht. Als Management Summary steht eine kurze Version (ca. 10  Seiten) zur Verfügung, die kostenlos sowohl bei Roland Berger als auch beim Deutschen Fundraising Verband bestellt werden kann. Die ausführliche Studie (52 Seiten) ist ab sofort beim Deutschen Fundraising Verband in gedruckter Form erhältlich. Sie kostet 40,- Euro für Nicht-Mitglieder und 20,- Euro für Mitglieder des Verbandes. Beide Studien können per E-Mail (info@fundraisingverband.de) angefordert werden.

    Das Thema “Fundraising in Kliniken” war auch bereits Thema in der Zeitschrift f&w, dem führenden Fachmagazin für das Klinikmanagement, das den Entscheidern als bevorzugte Informationsplattform für Trends und Entwicklungen im deutschen Krankenhauswesen dient. Die Juni-Ausgabe von f&w hat das Thema als Titel platziert und ihm drei prominent herausgestellte Artikel gewidmet – darunter eine Vorab-Berichterstattung über die zweite Studie gemeinsam mit Roland Berger.Fachgruppenleiterin Birgit Stumpf, die von Seiten des DFRV federführend für die Studie zuständig war, war Anfang Juni außerdem zu Gast beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, der jährlichen Leitveranstaltung der Gesundheitsbranche mit mehr als 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, um dort erste Ergebnisse der Studie im Rahmen eines Kurzvortrags zu präsentieren.

    Das große, auch mediale Interesse zeigt, dass die zweite Studie ein wichtiger Meilenstein ist, um fundierte Informationen und Handlungsempfehlungen zu liefern und das „Erfolgsmodell Fundraising“ in Kliniken und im Gesundheitswesen weiter zu verbreiten.