• 2. April 2019

    Gesichter des Deutschen Fundraising Verbandes

    Vor- und Nachname: Klaus-Dieter Boll

    Name Ihres Unternehmens:
    Social Profit + Zeit. Gut

    Arbeitsstelle und Berufsbezeichnung: Systemischer Coach, Marketing- und Fundraisingberater

    DFRV-Mitglied seit:  vermutlich 1997, zumindest war ich bereits auf dem ersten Fundraising-Kongress in dieser Jugendherberge in Schmitten im Taunus und saß mit Dr. Müllerleile in irgendeinem „Wohnzimmer“ einer Agentur bei einer Vorbesprechung zur Gründung des Deutschen Spenderates …

    1. Beschreiben Sie die Angebote Ihres Unternehmens in zwei Sätzen! Helfen, Menschen zusammenzubringen für die gleiche Vision: die SpenderInnen und Ihre Organisation. Und hierfür beste Voraussetzungen zu schaffen: durch Einzel-Coaching, Team- und Organisationsentwicklung.

    2. Beschreiben Sie Ihr Unternehmen mit einem Adjektiv, einem Substantiv und einem Verb. Zuhörend. Gemeinsam. Entwickeln.

    3. Aus welchem beruflichen Fehler haben Sie am meisten gelernt? Als junger Fundraiser bei einer NPO frisch nach dem BWL-Studium hatte ich mir einen Termin bei meinem damaligen Vorstand mehr oder weniger erzwungen – um den Vorständen zu erklären, wie Marketing und Fundraising funktioniert. Die Präsentation war gut vorbereitet, ich ging mit viel Leidenschaft an die Sache, doch der Termin war ein völliger Flop! Ich hatte schlicht nur mein Anliegen im Kopf, war von meiner Sache so überzeugt, dass ich die Bedürfnisse und Sichtweisen meiner Gegenüber aus den Augen verloren hatte. Das war eine sehr lehrreiche Lektion – auch wenn ich sie nicht sofort  verstanden habe

    4. Was ist der beste Tipp, den Sie je von einem Fundraiser/ einer Fundraiserin bekommen haben? Fundraising ist Direktmarketing. Und das bedeutet: Dialog, Dialog, Dialog – und dann den Abschluss zu machen.  Dialogmarketing Pionier Siegfried Vögele war zwar kein ausgesprochener Fundraiser, doch seine Tipps mehr als Geld wert – und ihn live zu erleben ein Genuss!

    5. Von wem/was könnten sich Fundraising-Dienstleister eine Scheibe abschneiden? Ich denke, Demut ist eine Tugend, die uns allen gut tut, Demut, dass wir Fundraisingberater diesen tollen Job dank all dieser tollen gemeinnützigen Organisationen und Anliegen überhaupt machen können und so ebenfalls ein Teil davon sein können.

    6. Was machen Sie am liebsten nach Feierabend? „Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen“ hat Astrid Lindgren mal gesagt. Da bin ich ganz bei ihr.

    Von wem/was könnten sich Fundraising-Dienstleister eine Scheibe abschneiden? Ich denke, Demut ist eine Tugend, die uns allen gut tut, Demut, dass wir Fundraisingberater diesen tollen Job dank all dieser tollen gemeinnützigen Organisationen und Anliegen überhaupt machen können und so ebenfalls ein Teil davon sein können.