• 19. November 2021

    Pressemitteilung

    Lockvögel überraschen Preisträger*innen des Deutschen Fundraising Preises im Livestream

    Kathrin Hartkopf von Plan International als Fundraisingpersönlichkeit ausgezeichnet

    (Berlin, 19. November 2021) Bei der live übertragenen Verleihung des Deutschen Fundraising Preises 2021 wurde Kathrin Hartkopf, Sprecherin der Geschäftsführung von Plan International Deutschland, als herausragende Fundraisingpersönlichkeit ausgezeichnet. Als beste Kampagne wurde „Kein Mitleid“ der Diakonie Stetten mit dem ersten Preis geehrt. Platz zwei erhielt die UNO-Flüchtlingshilfe für ihre Kunstlotterie „HEART – 100 Artists. 1 Mission.“, Platz drei belegt der Landesbund für Vogelschutz in Bayern LBV für ihr Erbschaftsmarketing auf Großspenderführungen mit Hilfe eines Fotoalbums. Sonderpreise erhielten die WWU Münster für ihren Corona-Notfonds für Studierende und Aktion Deutschland Hilft für die Kampagne „Hochwasser Deutschland“. Die Preisverleihung wurde am 16.11.2021 live übertragen. Seit 1999 würdigt der Deutsche Fundraising Verband besondere Leistungen im Fundraising und Non-Profit-Marketing mit seinem Preis.

    Araba Pilic (Mitglied der Jury) und Jan Uekermann (Mitglied im DFRV-Beirat) moderierten gemeinsam die virtuelle Verleihung des Deutschen Fundraising Preises 2021 mit vielen Überraschungsmomenten.

    Kathrin Hartkopf, Sprecherin der Geschäftsführung von Plan International Deutschland, wurde vor laufender Kamera ohne Vorahnung der „Preis für herausragendes persönliches Engagement“ von ihrem Vorstand und Team überreicht. Die Laudatio hielt Fundraisingexpertin Dr. Marita Haibach. Schauspielerin Marie-Luise Marjan (u.a. Lindenstraße) steuerte eine Videobotschaft bei.

    Das Team von Diakonie Stetten e.V. freute sich über den 1. Preis für die erfolgreiche Kampagne „Kein Mitleid“. Jochen Spieth, Leiter Kommunikation, Spenden, Marketing von Diakonie Stetten, wurde aus seinem Urlaub in die Preisverleihung gelockt und berichtete über die Hintergründe und Ziele der Kampagne. Die Jury hob in ihrer Begründung hervor, dass sich die Kampagne durch die selbstbewussten und deutlichen Botschaften von Menschen mit Behinderungen auszeichnet, neben dem übertroffenen Spendenziel. „Die Kampagne greift mutig und kritisch das Thema Mitleid auf. Sie fordert eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Mit den deutlichen Botschaften ist es gelungen, eine positive interne und externe Diskussion zum Thema Inklusion anzuregen!“, betont Martin Georgi, Vorsitzender des Deutschen Fundraising Verbandes, in seiner Laudatio.

    Mit dem 2. Preis wurde die Kunstlotterie „HEART – 100 Artists. 1 Mission.“ der UNO-Flüchtlingshilfe e.V. ausgezeichnet. Die Jury begründet die Wahl: „Die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. hat mit ihrer Kunstlotterie HEART neue Wege beschritten und große Kunst (100 Künstlerinnen und Künstler) für kleines Geld ermöglicht. 25.000 Lose wurden für einen Lospreis von 40 Euro verkauft.“ Selmin Çalışkan (Open Society Foundations) betonte in ihrer Laudatio: „Ich danke der UNO-Flüchtlingshilfe, dass sie zeigen, dass Engagement durch eine Spende oder Loskauf mehr wert ist, als der gespendete Betrag. Die Spende ist ein Zeichen von Herzenswärme und Solidarität und eine politische Willensbekundung, dass man unmenschliche und entrechtete Behandlung von Flüchtlingen nicht hinnehmen möchte.“

    Für das Überraschungsvideo der Übergabe des 3. Preises an den Landesbund für Vogelschutz in Bayern LBV übernahm Geschäftsführer Alf Pille die Rolle des menschlichen Lockvogels und bedankte sich beim Erfinder der Kampagne Thomas Kempf. Dieser berichtete live von den berührenden Momenten und Erinnerungen im Austausch mit Großspender*innen. Die Jury betont: „Der Einsatz eines von einer Erblasserin zur Verfügung gestellten Fotoalbums, das ihre lange Verbundenheit zur Organisation und die Liebe zur Natur dokumentiert, ist ein wunderbares und emotionales Instrument, um auf den Führungen mit den Spenderinnen und Spendern ins Gespräch zu kommen.“

    Bei der Auszeichnung des Corona-Notfonds der WWU Münster für Studierende mit dem Sonderpreis Corona Spezial spielten Studierende die Lockvögel für eine sichtlich gerührte Petra Bölling, Leiterin der Stabsstelle Universitätsförderung. „Mit der digitalen Spendenkampagne, die innerhalb von zwei Wochen aus dem Boden gestampft wurde, konnten mehr als 1.500 Studierende unbürokratisch und direkt finanziell unterstützt werden. Das war nur möglich durch die sehr große Spendenbereitschaft, die zu einem mehrfachen Übertreffen des gesetzten Fundraisingziels führte und durch eine große Gemeinschaftsleistung.“, erläuterte Bettina Trabandt, Vorsitzende der Jury, in der Laudatio.

    Den Weg des „Sonderpreises Flut“ durch die Bonner 30-er Zone konnten die Zuschauer*innen live mitverfolgen. Martin Georgi, Vorsitzender des Deutschen Fundraising Verbandes, überbrachte die Trophäe persönlich Manuela Roßbach (Geschäftsführerin) und ihrem Team von Aktion Deutschland Hilft für die Kampagne „Hochwasser Deutschland“. In einer Videobotschaft bedankte sich Staatssekretär Dr. Helmut Teichmann bei allen Engagierten und Spender*innen und gratulierte der Aktion Deutschland Hilft zu ihrer Auszeichnung.

    Die Begründung der Jury finden Sie hier.

    Die Aufzeichnung der virtuellen Verleihung des Deutschen Fundraising Preises 2021 steht als Video zur Verfügung. 

    Anbei erhalten Sie einige Bilder der Veranstaltung. Gerne stellen wir Ihnen weiteres Bildmaterial für Ihre Berichterstattung zur Verfügung. Senden Sie uns einfach eine E-Mail an info@dfrv.de.

    Weitere Impressionen finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite. 

    Über den Deutschen Fundraising Verband e.V.

    Seit seiner Gründung im Jahr 1993 steht der Deutsche Fundraising Verband e.V. für eine starke Kultur des Gebens in Deutschland. Er versammelt haupt- und ehrenamtliche Fundraiser*innen, Spendenorganisationen, Fundraising-Dienstleister*innen sowie Vertreter*innen aus Wissenschaft und Forschung in DeutschlandDeutschland. Mit rund 1.500 Mitgliedern ist er europaweit der zweitgrößte Fachverband seiner Art und fördert die Professionalisierung des Berufszweiges und die Umsetzung ethischer Prinzipien in der Branche.

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