Sparrenburg in Bielefeld
Regionalgruppe Bielefeld/Ostwestfalen

Informationen zur Regionalgruppe Bielefeld/Ostwestfalen

Vertrauliches Forum mit vielen Impulsen

Kollegialer Austausch und einfach die Gewissheit, nicht als EinzelkämpferIn im Themenfeld Fundraising unterwegs zu sein, das war der Anlass dafür, dass vor sieben Jahren der Regionaltreff Fundraising in Bielefeld und Ostwestfalen gegründet worden ist. Initiiert von zwei engagierten langjährigen Kollegen kam es zum ersten Treff. Der fand zunächst noch in wechselnden Lokalitäten statt, bis das Kreiskirchenamt Bielefeld einen Raum zur Verfügung stellte, die Regionalgruppe war ganz formlos gegründet. Über die Ausbildung an der Fundraising-Akademie kamen weitere Interessierte, sie markierten auch die Themen der Anfangszeit.

Denn vielfach ging es um die ganz praktische Hilfestellung für die Berufsanfänger. Wie finde ich einen Lettershop, was gibt es für Neuerungen in der Branche, wie werden die klassischen Instrumente in den einzelnen Organisationen wirklich eingesetzt, lauteten die Fragen. Die bereits länger im Beruf stehenden Profis stellten ihre einzelnen Projekte vor und erhielten von den Neulingen recht ungeschminkte Reaktionen, aber auch Verbesserungstipps. Dieses gegenseitige Geben und Nehmen, vor allem diese Offenheit und das kollegiale Miteinander, sind neben der rein menschlichen Begegnung von Beginn an der Gewinn aus den Treffen.

Klein ist die Riege der Fundraiserinnen und Fundraiser in Ostwestfalen, dafür aber nicht minder bunt Der Einzugsbereich grenzt an Osnabrück und Münster im Norden, reicht von Paderborn bis Soest und konzentriert sich um die Region um Bielefeld. Rund 60 Adressen umfasst der Emailverteiler der Gruppe. Er reicht von der recht großen Zahl kirchlicher Werke, wie Bethel, oder einzelnen Kirchenkreisen, der Quäker Hilfe Stiftung und dem Welthaus Bielefeld bis zu Agenturen und Dienstleistern. Sie alle finden sich unter dem Dach der Regionalgruppe zusammen. Mit großem Vertrauen gehen die einzelnen Fundraiserinnen und Fundraiser bei den Treffen miteinander um. Das kennzeichnet den kollegialen Dialog. Was bei den Terminen, die vier bis fünfmal im Jahr stattfinden besprochen wird, bleibt unter den Teilnehmern.

Zusätzlich zum internen Austausch haben in den vergangenen Jahren immer mehr fachliche Themen die Begegnungen bestimmt. Referenten aus den eigenen Reihen oder Expertinnen auf dem jeweiligen Gebiet, haben die bis zu 15 Teilnehmenden mit Inputs informiert: Chancen und Risiken der Geldanlage bei der Stiftungsarbeit; Arbeit und Bandbreite eines Lettershops, Möglichkeiten des Internets für das Fundraising sowie Erfahrungen in punkto Großspenderarbeit. Mittlerweile wechseln sich die Treffen mit rein kollegialem Austausch sowie Fachvorträgen ab.

Künftig werden die einzelnen Termine auch im Wechsel vormittags für die Berufs-Fundraiser und abends für die eher ehrenamtlich organisierten Gruppenmitglieder angeboten.

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Dokumentation der Gruppenarbeit

Jahresbericht 2015

Treffen
ca. 1mal im Quartal (Coaching), einmal im Halbjahr als offener Treff

Ausrichtung der Treffen in 2015
kollegiales Coaching reihum in den Organisatione

Zahl der Gruppenmitglieder Coachinggruppe:
fünf Fundraising-Profis, für offene Treffen etwa 40 weitere Adressen

Einzugsbereich
von Minden/Herford bis Soest/Hamm, von Bielefeld über Paderborn bis Arnsberg/Brilon

Herkunft der Gruppenmitglieder
mittlere NGOs und Initiativen

Die Treffen der Regionalgruppe Bielefeld sind als Austausch unter den Mitgliedern konzipiert und bieten konkretes Projektcoaching. Bei den halbjährigen offenen Treffen gibt es jeweils einen Vortrag zu einem klassischen Fundraising-Thema. Meist werden diese von Mitgliedern, seltener auch von externen Referenten durchgeführt. Thematisiert werden Fundraising-Instrumente und die Erfahrungen damit. Nach dem Vortrag folgt eine Runde zum gemeinsamen Austausch. Der Folgetermin wird je
weils beim Treffen vor Ort gemeinsam vereinbart. Das Coaching hat sich mittlerweile gut etabliert und die Gruppe stabilisiert. Die Organisation zweier offener Termine für alle Interessenten scheiterte 2015 hauptsächlich am weiterhin mangelnden Interesse aus der Region. Viele Fundraiser bekunden zwar Interesse und bitten um Aufnahme in die Adressdatenbank, kommen dann aber letztlich nicht zu den Treffen. Für 2016 soll für die offenen Veranstaltungen ein neuer Anlauf gestartet werden.

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