faith+funds 2019

In jedem Jahr ein anderer Gastgeber und immer wieder ein spannendes Programm aus Masterclasses, Kurzsessions, Pecha Kuchas und Vorträgen. Seien Sie auch in diesem Jahr dabei! Wir würden uns freuen Sie am 24. und 25. September im Domkapitelhaus in Bremen begrüßen zu dürfen. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Räumlichkeiten auf 100 Personen begrenzt – sichern Sie sich daher jetzt gleich Ihr Ticket!

HIER können Sie die PDF-Version des vollständigen Programms abrufen.

Referent*innenübersicht

MASTERCLASS Kapitalkampagnen duchführen - Fallbeispiel „Rettet unsere Schule“ Erzbistum Hamburg

Großspenderakquise und Kapitalkampagnen gelten als die Spitzendisziplinen des Fundraisings. Anhand der Erfahrungen, die das Erzbistum Hamburg während einer Kapitalkampagne gemacht hat, werden in der Masterclass die Grundlagen für die erfolgreiche Akquise von Major- und Top-Spender*innen sowie die strategische Durchführung einer Kapitalkampagne praxisnah vermittelt. Das Fallbeispiel stellt die Rettung von zwei Schulen mit einem angestrebten Spendenvolumen von 30 Millionen Euro vor. Themen sind u. a. Kampagnendesign, -story, Prospect Research, Terminakquise, Großspendergespräch und die Anforderungen an Organisation, Entscheider*innen und Fundraiser*innen. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, ihre eigenen Erfahungen einzubringen und aktiv zum Erfolg der Masterclass beizutragen.

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Dr. Christian Fischbach

Dr. Christian Fischbach engagiert seit 2015 für den Auf- und Ausbau des Fundraisings im Erzbistum Hamburg. Als Referent für Fundraising und Fördermittelmanagement in der Stabsstelle Fundraising berät er Kirchengemeinden sowie Organisationen und Einrichtungen im Erzbistum, u.a. bei der Konzeption und Durchführung von Fundraisingkampagnen, insbesondere bei Mailings. Schwerpunkte in seinem Aufgabenspektrum bilden die Recherche und Beratung bei der Beantragung von Fördermitteln sowie die Spenderbetreuung. Von 2002 bis 2015 war er als Teamassistent im Stiftungszentrum der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn tätig. Parallel promovierte er von 2004 bis 2013 an der Universität Duisburg-Essen im Fach Sozialwissenschaften zum Themenfeld des freiwilligen Engagements in der Pflege für dementiell erkrankte Senioren mit einem deutsch-niederländischen Ländervergleich. Seit dem Jahr 2010 setzt er sich Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Zivilgesellschaftsforschung e.V. für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Zivilgesellschaftsforschung ein.

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Udo Schnieders

Udo Schnieders, geb. 1960, Partner und Strategieberater bei SCHOMERUS – Beratung für gesellschaftliches Engagement GmbH, Diplom-Theologe, Erwachsenenbildner, Personal- und Organisationsentwickler, seit 2002 Fundraisingberater für zahlreiche kirchliche Organisationen, 2007-2018 Leiter der Stabsstelle bzw. Referat Fundraising des Erzbischöflichen Ordinariats Freiburg. Kontakt: udo.schnieders@schomerus.eu

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MASTERCLASS - Einstieg ins Online-Fundraising

Website, E-Mail-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Werbung und Social Media. Die Komplexität des Internets steigt.
Gleichzeitig nimmt die Bedeutung von Online-Maßnahmen auch im Fundraising zu. Dabei geht es nicht nur darum, die Kontoverbindung auf der eigenen Homepage zu veröffentlichen, Spender sollen aktiviert und neue Zielgruppen gewonnen werden. Diese Masterclass zeigt auf, welche Chancen das Internet kleinen Organisationen, z. B. Kirchengemeinden im Fundraising bietet und wie sich dieses Potenzial nutzen lässt. Es hilft dabei die strategischen Entscheidungen zu treffen, nicht unnötig Geld aus dem Fenster zu werfen, aber gleichzeitig die Zukunft nicht zu verschlafen. Die Teilnehmer lernen was notwendig ist um die eigene Homepage für das Fundraising vorzubereiten, verschiedene Plattformen zum Vorteil zu nutzen, durch direkte Kommunikation eine Basis für das Fundraising zu legen und Spender selbst zu Multiplikatoren zu machen.

Jona Hölderle berät mit seiner Firma Pluralog gemeinnützige Organisationen im Online-Marketing und bloggt zusammen mit Kollegen unter sozialmarketing.de. Seinen Schwerpunkt hat der Verwaltungswissenschaftler und Stiftungsmanager dabei im Online Fundraising. Hier ist er u.A. für den Naturschutzbund Deutschland tätig.

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MASTERCLASS - Wie kann ich Bewegtbildkommunikation sinnvoll für meine Arbeit nutzen?

Videos sind das Medium der Zukunft und das sollten auch Sie für Ihre Arbeit und Kommunikation nach Außen nutzen. Dass dies oft einfacher ist als gedacht, zeige ich Ihnen in diesem Workshop. Mit dem Alleskönner Smartphone haben Sie eine solide Basis für die Bewegtbildkommunikation in der Hosentasche. Filme, Zeitraffer, Zeitlupen, Livestreams. Doch was brauche ich davon und wofür ist was gut? Drehen, schneiden und veröffentlichen, alles mit einem Gerät. Hochladen bei YouTube, Instagram TV, Facebook und Vimeo. Doch welcher Kanal ist der richtige und wo erreiche ich meine Zielgruppe? In diesem Workshop lernen Sie wie aus einer Idee ein Video wird. Sie bekommen Tipps für die Bewegtbildkommunikation in Ihrer Arbeit.

Kai-Fabien Rolf seit März 2018 hauptamtlicher Leiter des Mediendienstes der Ev. Jugend Bramsche. Zuvor 2010-2013 Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton in Hannover. 2013 bis 2017 Fest und Frei tätig für NDR, Sat.1, RTL und ProSieben. Als Kameramann, Cutter und Redakteur war er in ganz Deutschland unterwegs. Außerdem berät er Unternehmen in Fragen der Bewegtbildkommunikation, darunter Krankenkassen und Versicherungen. Seit 2015 baut er ehrenamtlich den Mediendienst der Ev. Jugend Bramsche auf. Ein deutschlandweit einmaliges Projekt in dem Jugendliche für professionelle Medienarbeit ausgebildet werden und diese Fähigkeiten dann in ihren Kirchengemeinden einsetzen können. Außerdem ist der Mediendienst bundesweit ein gefragter Dienstleister für Bewegtbildproduktionen aller Art.

Instagram Handle:@kirche.media
Weitere Blogs / Auftritte / zu finden auf Webseite: www.kirche.media
Youtube: Mediendienst der Evangelischen Jugend Bramsche
Facebook:@Mediendienst

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MASTERCLASS - Haltung bewahren! Wichtige Schritte zum Fundraising-Erfolg

Eine der größten Herausforderungen im Fundraising? „Institutional Readiness“ antworten viele Fundraiser*innen oft. Also die „innere Bereitschaft“ der Organisationen. Aber diese zu verändern oder gar neu herzustellen und das oft als Einzelkämpfer*in, ist geradezu Schwerstarbeit. Fangen Sie doch bei sich selbst an: Entwickeln und bewahren Sie Ihre eigene Haltung! Uns selbst „bereit zu machen“ und innerlich gut aufzustellen, sind grundlegende und wichtige erste Schritte, um Fundraising ganzheitlich in einer Einrichtung umzusetzen. Was der eigene Terminkalender und das Buch „Erfolgreiches Fundraising trotz widriger Umstände“ damit zu tun haben, finden Sie in der Masterclass „Haltung bewahren!“ heraus.

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Tamara Portero

Tamara Portero ist seit 2016 Beauftragte für Fundraising der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg und dort zuständig für die Implementierung professioneller Fundraising-Strategien in den Gemeinden und Einrichtungen der Kirche. Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in New York, von dem sie ihre Leidenschaft für das Fundraising mitbrachte, absolvierte sie die Fundraising Akademie in Frankfurt am Main. Mit nunmehr 16 Jahren Berufserfahrung im Fundraising auf Organisations- und Agentur-Seite sowie als systemische Supervisorin hat sie einen umfangreichen Überblick über die notwendigen Bausteine für erfolgreiches Fundraising – und gibt diesen gerne auf Fundraising-Tagen, Kongressen und Fachtagungen weiter.

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Petra Detken

Petra Detken, Dipl. Sozialpädagogin, Fundraising Managerin (FA)und CSR-Managerin (FA) arbeitet seit 2011 als Referentin in der neu eingerichteten Fachstelle Fundraising in der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK). Ihre langjährigen Erfahrungen aus gemeindlicher Arbeit fließen bei der Implementierung von professionellem Fundraising in die Gemeinden und Einrichtungen der BEK ein. Grundsatzfragen, Projektberatung, Leitung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen und Fundrainsingtagen und Mitgliederorientierung sind wichtige Aspekte der Arbeit und Herzenssache. Zudem ist sie seit 1996 Geschäftsführerin des Landesausschusses Bremen Deutscher Evangelischer Kirchentag und Mitglied in leitenden Gremien.

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Wilfried „Willi“ Lemke, am 19. August 1946 in Pönitz/Ostholstein geboren, ehemaliger Politiker (SPD) und Sportfunktionär. Er war bis zum 31.12.2016 Sonderberater des UN Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung, davor war er Senator für Bildung und Wissenschaft und Senator für Inneres und Sport der Freien Hansestadt Bremen. Zuvor war er Manager des Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen.

Aufgewachsen ist er in Hamburg. Nach dem Abitur absolvierte Wilfried Lemke ein Lehramtsstudium der Erziehungs- und Sportwissenschaft an der Universität Hamburg, welches er mit dem ersten Staatsexamen beendete. Anschließend war er von 1971 bis 1974 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen tätig. Er übernahm 1974 die Geschäftsführung
des SPD-Landesverbandes Bremen, bis er 1981 als Manager zum Fußballverein Werder Bremen wechselte. Dort prägte er gemeinsam mit Otto Rehhagel maßgeblich die „goldenen“ 1980er und 1990er Jahre des Vereins, in denen Werder Bremen einmal den Europapokal der Pokalsieger gewinnen konnte und zweimal Deutscher Meister und dreimal DFB-Pokalsieger wurde. Seit Mai 2003 gehörte Lemke dem Werder-Aufsichtsrat an und war ab 2005 auch Vorsitzender dieses Gremiums. Im November 2012 wurde er in seinem Amt als Aufsichtsratsvorsitzender für weitere vier Jahre bestätigt. 2014 trat er von diesem Posten zurück, blieb aber noch bis Jahresende 2016 einfaches Mitglied. Willi Lemke ist verheiratet und hat vier Kinder und zwei Enkelkinder.

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Kurzsession - Ethik am Scheideweg

Gutes Fundraising braucht gute Ethik. Und zwar von Anfang an, also vor der Katastrophe. Das weiß jeder, der professionell im dritten Sektor unterwegs ist. Umso verwunderlicher, dass dieser Sektor im Hinblick auf sein ethisches Fundament nur reaktiv unterwegs ist. Für jeden erkannten Mangel gibt es eine Regel, die helfen soll, ihn zukünftig zu verhindern. Doch reicht das aus angesichts der mit dem demografischen Wandel verbundenen steigenden Erwartungen, wachsender Skepsis und sinkender Bereitschaft zur Philanthropie? – Wie kann ethisch neu gedacht werden? – Wer und was muss im Blick sein? – Auf welchem Fundament kann einen neue Ethik entstehen? – Viele Fragen und eine erste Antwort.

Paul Dalby leitet mit dem Evangelischen FundraisingService EFS das Fundraising der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, dort war er 2006 -2010 auch zuständig für das Themenfeld Ehrenamt und Freiwilligkeit. Als evangelischer Theologe war er 10 Jahre lang Gemeindepastor in Schneverdingen und entwickelte zur Weltausstellung in Hannover 2000 das regionale EXPO-Projekt „Eine-Welt-Kirche“; im Nebenberuf war er Verleger. Als Fundraising-Manager (FA) und Stiftungsmanager (DSA) leitet er im Ehrenamt u.a. seit 2005 die Fachgruppe Kirche im Deutschen Fundraisingverband und Mitglied von ROGARE, dem Thinktank der Universität Plymouth. Er ist Dozent an der Fundraising Akademie Frankfurt und auf diversen Fundraisingtagungen und Kongressen, Verfasser und Herausgeber von Fachliteratur zum Fundraising. Seine Themen: Ethik, Neuromarketing und Demografie.

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Kirche – ja bitte! Innovative Modelle und strategische Perspektiven von gelungener Mitgliederorientierung

In dem Vortrag werden ausgehend von den Ergebnissen der ökumenischen Mitglieder- und Kirchensteuerprojektion bis zum Jahr 2060 die aus der Datenanalyse abgeleiteten Erkenntnisse für die beiden Kirchen präsentiert. Diese kulminieren in dem Stichwort ‚Mitgliederorientierung‘, das auch die Verbindung zum Fundraising herstellt. Das im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit Fabian Peters (Uni Freiburg), Dr. André Kendel (Landeskirche Baden), Prof. Dr. Ulrich Riegel (Uni Siegen) und Prof. Dr. Tobias Faix (CVJM-Hochschule) Anfang September 2019 herausgegebene Buch ‚Kirche – ja bitte! Innovative Modelle und strategische Perspektiven von gelungener Mitgliederorientierung‘ bildet dabei den Rahmen des Vortrags.

Ausgehend von den zehn Projekten, die in dem Buch beschrieben sind, werden die Implikationen für die Kirchen vorgestellt, erläutert und wiederum der Bezug zu den konkreten Projekten hergestellt, die in dem jeweiligen Feld innovative Ansätze verfolgen. Das beginnt mit den empirischen Erkenntnissen aus dem kirchlichen Meldewesen, insbesondere zu Taufen und Austritten und mündet in der Projektion des Christenanteils in Deutschland und der damit einhergehenden Gefahr des Verlusts an gesellschaftlicher Relevanz. Der Vortrag schließt mit den Auswertungen und Erkenntnissen aus der staatlichen Einkommensteuerstatistik, die auf die kirchlichen Strukturen übertragen wurde. Dies ist vor allem für die Verantwortlichen aus Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit spannend und aufschlussreich und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die weiterführende Diskussion im Rahmen der Fachtagung.

Gutmann, David, geb. 1978, verheiratet, 5 Kinder, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Generationenverträge und am Institut für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Davor verschiedene Stationen im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg unter anderem von 2008-12 verantwortlich für die Einführung des neuen Rechnungswesens sowie von 2012-16 für das Personalmanagementsystem.

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Kurzsession - Kirchliche Stiftungen erfolgreich in die Zukunft führen

In der Kurzsession werden als Einstieg die Besonderheiten der kirchlichen Stiftungen skizziert. Anschließend wird auf aktuelle Herausforderungen der kirchlichen Stiftungen wie Transparenz, Niedrigzinsphase, Akquise von Spender*innen und Zustifter*innen, sowie Fundraising für kirchliche Zwecke eingegangen.

Angela Mispagel ist Geschäftsführerin des Stiftungsforum Kirche im Bistum Aachen. Diesem gehören mehr als 50 kirchliche (Treuhand-)Stiftungen an. Sie absovierte ein Studium in BWL, ist Stiftungsberaterin sowie Stiftungsmanagerin (DSA) und kann auf eine langjährige Berufserfahrung im Fundraising zurückblicken.

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Kurzsession - Kirchlicher Datenschutz

Der Vortrag zum Thema „Fundraising und Datenschutz“ beurteilt Fundraising nach evangelischem und katholischem Datenschutzrecht. In diesem Bereich stellen sich verschiedene Fragen z.B. ob es neben dem DSG-EKD und dem KDG auf Ebene der Landeskirchen noch weitere Vorschriften in Bezug auf Fundraising gibt bzw. geben sollte. Es werden Informationspflichten und Löschfristen erläutert. Die Referierenden werden zudem auf die Interessenabwägung nach § 6 Abs. 8 DSG-EKD bzw. § 6 Abs. 1 lit. g) KDG eingehen.

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Dr. Wiebke Pohl

Wiebke Pohl, Dr. iur., ist seit März 2019 beim Beauftragten für den Datenschutz der EKD als Referentin Recht dem Hauptsitz zugeordnet. Von 2016 an war Sie bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt, zuletzt im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Zuvor arbeitete die Volljuristin und Mediatorin als Stabsstelle der Geschäftsführung in einem mittelständischen Gesundheitsunternehmen. Nach dem ersten Staatsexamen war Sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Handels- und Gesellschaftsrecht der Universität Osnabrück am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung von Prof. Dr. Dirk A. Verse M. Jur. sowie am Institut für Umweltsystemforschung (USF) der Universität Osnabrück im Projekt NeWater/Acer tätig. Schwerpunkte: Europäisches Gesellschaftsrecht, Datenschutzrecht, Sozialrecht.

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Kurzsession - Weltliche Spender für Kirchenprojekte am Beispiel der Schloßkirchgemeinde Lockwitz

Die Kirchengemeinde in Lockwitz bei Dresden realisierte innerhalb von nur zwei Jahren zwei Kirchenbauprojekte ohne jede Fundraising-Vorkenntnis und kleinem Budget. Schlüssel war eine Nachbarschaftskampagne für die Kirchen in den umliegenden Gemeinden und eine motivierende Ansprache verschiedener Zielgruppen über Onlinekanäle und Spendenbrief mit viel ehrenamtlicher Unterstützung. Das zugehörige Projekt in Röhrsdorf wurde mit dem Fundraisingpreis 2018 (2. Platz) geehrt. Der Vortrag thematisiert neben der Strategie auch zwangsläufige Pannen und Fehler der beiden Kampagnen.

Matthias Daberstiel, ist einer der Herausgeber des Branchenmagazins „Fundraiser“ was in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint. Außerdem leitet er die Spendenagentur in Dresden. Das Unternehmen berät gemeinnützige Organisationen und Unternehmen in allen Fragen des Fundraisings, der Organisationsentwicklung und der Corporate Social Responsibility. Er verfügt über langjährige Praxiserfahrung in der Beratung von bürgerschaftlich engagierten Initiativen, Vereinen und Stiftungen und in der Entwicklung nachhaltiger Finanzierungsstrategien.

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Erste Schritte mit dem Digitalen Klingelbeutel

Der Digitale Klingelbeutel wurde im Sommer 2018 von der EKBO vorgestellt und zum Patent angemeldet. Seitdem waren Klingelbeutel in mehreren Gemeinden des Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte im Testbetrieb. Jedoch ist der Digitale Klingelbeutel nur die Spitze des Eisberges, dahinter steht die gesamte Digitalisierung des Kollektenwesens: Abrechnung, Digitales Kollektenbuch, Spendensäule, Spendenapp und mehr.
Hendrik Simon (Evangelische Bank) wird von den Hintergründen und der Idee der Digitalen Kollekte berichten. Hannah Jo Wolff (Gemeindekirchenrat Tiergarten und Projektleitung) gibt einen Praxisbericht mit überwundenen Stolpersteinen und Ausblick.

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Hannah Jo Wolff

Hannah Jo Wolff ist Älteste im Gemeindekirchenrat der Gemeinde Tiergarten und Projektleitung Digitaler Klingelbeutel. Sie hat das Projekt Digitaler Klingelbeutel von Anfang an bei der Digital.Wolff GmbH, die verantwortlich für die technische Entwicklung des Klingelbeutels ist, mit begleitet und viel Herzblut in die Ergonomie des Gerätes gesteckt. Die Firma Digital.Wolff ist außer auf dem Feld der Zahlungssysteme auch in den Bereichen IT-Security und Cyber tätig.

https://digitalerklingelbeutel.de

https://www.digitalwolff.de/

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Hendrik Simon

Hendrik Simon

▪ Bachelor of Science in Finance and Management (HfB)

▪ Dipl. Bankbetriebswirt

▪ Projektmanager mit ibo-Zertifikat

 

Ausgeübte Tätigkeiten:

▪ Abteilungsleiter E-Business

▪ Firmenkundenberater

▪ Privatkundenberater

▪ Unternehmensentwickler mit Schwerpunkt auf strategische Ausrichtung

▪ Multi-Projektmanager

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Kurzsession - Wirkungsorientierung und Wirkungskontrolle im kirchlichen Bereich

Nach Jahrzehnten der Fokussierung auf Kosten, betriebswirtschaftliche Kennzahlen und wirtschaftliches Ergebnis gewinnen mit der Debatte um Wirkung und Effektivität die eigentlichen Aufgaben der sozialen und kirchlichen Einrichtungen wieder mehr Gewicht: ein neues Steuerungsdenken zeichnet sich ab, bei dem die Verbesserung der Lebensqualität, die soziale Problemlösung, die Zielerreichung der sozialen Einrichtungen gegenüber dem Effizienzgedanken in den Vordergrund tritt. Zugleich spiegelt das Thema „Wirkung“ die Werteorientierung der Geber stärker wieder, die zunehmend nach den Ergebnissen ihres Zeit- und Geldeinsatzes fragen. Die Kurzsession führt in dieses Verständnis von sozialer Wirkung ein.

Volker Then, Dr. phil., seit 2006 Geschäftsführender Direktor des Centrums für Soziale Investitionen und Innovationen am Max-Weber-Institut für Soziologie der Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg; 1994 -2006 Mitarbeiter der Bertelsmann Stiftung, zuletzt als Leiter des Bereiches Stiftungswesen; seit 2014 Mitglied des Nationalen Beirates der G7-Social Impact Investment Task Force.
Erfahrung als Mitglied mehrerer Stiftungsräte und internationaler Gremien des Stiftungs- und Non-Profit-Sektors; regelmäßig beratend in Strategie-, Innovationsmanagement- und Wirkungsmessungsfragen. Langjährige Erfahrung in Politikberatung in Parlamentsausschüssen, Expertenkommissionen und Briefings. Arbeitsschwerpunkte: Non-profit- Organisationen, soziale Investitionen; soziale Innovation; Wirkungsmessung sozialer Investitionen.
Studium der Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Soziologie in Tübingen, Bielefeld, Oxford und Berlin; Promotion in unternehmerischer Strategiebildung im 19. Jahrhundert.

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Kurzsession - Fundraising und Mitgliederkommunikation in den Niederlanden

Vor vielen Jahrzehnten wurde in den Niederlanden die Kirchensteuer abgeschafft. Seither werben alle Kirchen ihre finanziellen Mittel über Spenden ein. Im Laufe der Jahre hat man die Instrumente zunehmend verfeinert. Für eine erfolgreiche ‚Actie Kerkbalans‘ (Aktion Kirchenbilanz) ist viel Kreativität gefragt! Grundsätzlich gilt: je persönlicher, desto besser. Aber auch eine klare Aussage über das Ziel der Geldwerbung ist unerlässlich.

Cornelis (Rufname: Kees) den Hertog (1958) studierte ev. Theologie in den Niederlanden und in Deutschland mit Spezialisierung im Bereich Altes Testament. Er war Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in den Niederlanden. Seit Ende 2016 arbeitet er in der Niederländischen Kirche in Deutschland. Hier betreut er die Gemeinden in Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart und München. Zu seinen Aufgaben gehören Leitung in Gottesdiensten und Gesprächskreisen sowie persönliche Seelsorge.

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Kurzsession - Freikirchen und Fundraising Eine Blaupause für kirchliche Werke?

Freikirchen wachsen gegen den Trend. Und während die verfasste Kirche gerade das Fundraising für sich entdeckt, so gehört das Spenden immer zum Selbstverständnis der freien Gemeinden und Werke. Was können Landeskirchen und Bistümer von Baptisten und Adventisten lernen? Wie unterscheidet sich das freikirchliche Fundraising vom traditionellen Kirchenfundraising? Oder gibt es mehr Gemeinsamkeiten als traditionelle Eigenarten? Im Rahmen der Kurzsession wird ein Blick auf das Markenverständnis, den Kommunikationsschwerpunkt und Fundraisingstrategien von Freikirchen geworfen. Die spannende Frage dabei lautet: können Fundraiser von Freikirchen lernen?

Andreas Schiemenz ist seit über 20 Jahren mit dem Fundraising in Kirchen und kirchlichen Werken verbunden. Er war u.a. Leiter Fundraising beim Verein für Berliner Stadtmission und in der evangelischen Johanniter-Unfall-Hilfe. U.a. gehörte er zum Organisationsteam des Kongresses für christliche Führungskräfte und ist Mitglied im Arbeitskreis Evangelischer
Unternehmer.

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Vortrag

Rieke C. Harmsen ist spezialisiert auf digitale Transformation, Innovation und Strategie in NGOs und Nonprofit-Organisationen. Als Leiterin der Abteilung Crossmedia im Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. und Chefredakteurin Online verantwortet sie die digitale Transformation des Medienhauses mit über 60 Mitarbeitenden. Ihre beruflichen Schwerpunkte sind die Bereiche Internet, Multimedia, Social Media und Change Management sowie Digitalstrategie und Produktentwicklung. Rieke C. Harmsen berichtet regelmäßig über die Themen Digitalisierung, Leadership, Ethik und Diversity sowie Kunst und Kultur. Sie ist Speakerin und Dozentin und berät Unternehmen, Stiftungen und Einrichtungen beim digitalen Wandel.

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