Rückblick auf den NextGen Fundraising Summit 2026
"Es war eine sehr gute Mischung an Programm und spannenden Themen. Auch die Open Space Sessions waren jeweils sehr interessant und bereichernd. Sehr befruchtend sich mit anderen Organisationen auszutauschen und ein "wir"-Gefühl zu fühlen. Super war auch die Balance zwischen Pausen und Programm!"
"Der offene Austausch war super und hat viel gebracht. Die Moderation und Organisation fand ich sehr gut, es lief alles ohne Probleme und war ganz angenehm. Auch die Talks waren interessant, vor allem die Podiumsdiskussion. Bonus: Das Essen war sehr lecker!"
"Dadurch, dass die Teilnehmer die Sessions selbst ausgewählt haben, gab es eine hohe Dichte an relevanten Themen. Die Atmosphäre war insgesamt sehr wertschätzend und offen, was die Kommunikation mit anderen sehr erleichtert hat. "
"Besonders gut hat mir der Austausch mit anderen jungen Fundraiserinnen gefallen. Die Impulsvorträge waren sehr bereichernd. Die Moderation war lebendig und einfach klasse. Top organisiert."
"Ich war wirklich begeistert, wie gut die Open Space Formate waren und wie konstruktiv und nett der Austausch war."
"Vielen Dank für Eure wertvolle Arbeit. Ich bin sehr happy, dass es solche Formate gibt. Bitte unbedingt so weitermachen!"
"Die Möglichkeit mit jungen Menschen aus der Branche zu sprechen und sich auszutauschen und zu vernetzen. Dass das Feedback der jungen Menschen weiter zur Branche getragen werden soll und unsere Eindrücke und Meinungen hier ernst genommen werden."
"Dankeschön für die flexible Orga vor Ort und die schöne Atmosphäre. Ich konnte einiges an Input für meine Organisation mitnehmen."
Fotografin: L.Succow
Am 24. April 2026 war es wieder so weit: Der dritte NextGen Fundraising Summit brachte über 130 Fundraiser*innen im Publix Berlin zusammen. Schon beim Ankommen wurde deutlich, was viele später im Feedback beschrieben: ein Format, das gleichzeitig „knackig“, „frisch“ und „verbindend“ ist – mit einer Atmosphäre, die schnell in intensive Gespräche und echten Austausch überging.
Der Tag startete mit Ankommen, Kennenlernen und einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Politik x Zivilgesellschaft“. Auf der Bühne diskutierten Anna di Bari (Sea-Eye e.V., Bündnis 90/Die Grünen), Luise Bublitz (Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.) und Johannes Richter (medico international e.V.), moderiert von Valentin Zick (CORRECTIV). Direkt zu Beginn wurde damit ein klarer Rahmen gesetzt: Fundraising ist immer auch gesellschaftspolitisch eingebettet.
Inhaltlich spannte sich das Programm bewusst zwischen etablierten und neuen Themen. Neben klassischen Schwerpunkten wie KI, Fördermittelakquise und Social Media Fundraising setzten mehrere Impulse gezielte Akzente: Mira Pape (Fördermittelberaterin) sprach über agentisches Arbeiten mit KI in der Fördermittelakquise, während Katharina Bauch (bcause) das „Betriebssystem für Impact“ und die Vernetzung von Gebenden und NGOs vorstellte. Ergänzt wurde das Programm durch die Sessions von Ines Holstein (Charicomm; „Facebook & Instagram Ads – Zwischen Chancen & Challenges“) und Lena Glemser (ZUKUNFTSMACHER:INNEN; „Die ersten 100 Tage in der (Fundraising) Verantwortung – was hätten wir anders gemacht? Lasst uns drüber sprechen.“), die sehr praxisnah Erfahrungen, Herausforderungen und Lernkurven aus dem Fundraising-Alltag aufgriffen.
Das Herzstück des Tages bildeten erneut die Open-Space-Sessions, in denen die Teilnehmenden eigene Themen einbrachten und in Gruppen vertieften. Themen waren unter anderem die Nutzung von KI, Social Media Fundraising, Lernen im Fundraising, Fördermittelakquise und Community-Bindung. Die anschließende Abstimmung über die 3 Sessions, die Teil des Kongressprogramms werden dürfen, hatte dabei eine bewusste Funktion über den Tag hinaus: Sie dient dazu, eine Brücke zwischen NextGen-Community und dem Deutschen Fundraising Kongress vom 1. bis 3. Juni zu schlagen. Ziel ist es, die Themen, Perspektiven und Erfahrungen der NextGen nicht nur im eigenen Raum sichtbar zu machen, sondern ihnen auch eine Bühne im größeren Verbands- und Branchendiskurs zu geben und damit strukturelle Anknüpfungspunkte zur Verbandsarbeit zu schaffen.
Folgende Beiträge setzten sich in der Abstimmung durch und werden weitergetragen: „Allianzen schmieden – Kooperation statt Konkurrenz“ mit Kristina Bülhoff (getunik), Eva-Maria Thürauf (Acker e.V.) und Lisa Barouk (Aelius Förderwerk e. V.); „Mein Stück vom Kuchen – muss ich hungern?“ von Sebastian Niestroj (Teach First Deutschland gGmbH); sowie „Neue Wege im Online- und Influencer*innen-Fundraising“ mit Imke Rueben (Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.), Daniela Köber (fairplaid GmbH) und Alisa Wegner (GermanZero e.V.).
Was den Tag über alle Programmpunkte hinweg geprägt hat, war eine hohe Dichte an Austausch, Offenheit und inhaltlicher Tiefe. Der Summit hat erneut gezeigt, dass dieser Raum mehr ist als ein Eventformat: Er ist ein Arbeits- und Resonanzraum für eine Generation im Fundraising, die sich aktiv mit den Zukunftsfragen ihrer Branche auseinandersetzt.
Durch den Tag führten Fabian und Lena vom Kollektiv stuhlkreis_revolte.

Ausblick: NextGen Fundraising Summit 2027
Fundraising lebt von Menschen: Von Ideen, Austausch und dem Willen, gemeinsam etwas zu bewegen. Mit dem NextGen Fundraising Summit schaffen wir eine Plattform für die nächste Generation im Fundraising. Einen Raum, in dem junge Fundraiser*innen untereinander ins Gespräch kommen können.
Wir wollen einen Ort schaffen, an dem sich junge Fundraiser*innen wohlfühlen, sich vernetzen und gemeinsam wachsen können. Gleichzeitig verbinden wir diese Energie mit den bestehenden Strukturen und Aktivitäten unserer Verbandsarbeit. So schlagen wir eine Brücke zwischen Erfahrung und Aufbruch, zwischen heute und morgen.
Der NextGen Fundraising Summit hat inzwischen bereits dreimal stattgefunden. Mit vielen spannenden Gesprächen, Impulsen und neuen Kontakten. Und wir freuen uns sehr, dass wir das Datum des nächsten Summits bekannt geben können:
Freitag, 16. April 2027





















































